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Konflikte zu Weihnachten bewältigen

veröffentlicht am 13.12.2023 von Maria Reischauer

Fünf Tipps, um die emotionale Achterbahn zu meistern

Fünf Tipps, um die emotionale Achterbahn zu meistern

In unserer Vorstellung findet rund um Weihnachten eine besinnliche harmonische Zeit statt, in der Familie und Freunde gemeinsam feiern. Doch für viele ist diese Zeit alles andere als harmonisch. Weihnachten löst eine Vielzahl von Emotionen aus, die von Freunde und Liebe bis hin zu Stress und Traurigkeit reichen. Es ist eine Zeit der „emotionalen Achterbahn“.

Ursachen finden, Strategien entwickeln

Für dieses gefühlsmäßige Spannungsfeld kann es unterschiedliche Gründe geben: etwa hohe Erwartungen, die bezüglich Geschenke oder Familientreffen nicht erfüllt werden können. Die Folge kann Stress sein, insbesondere wenn die Realität nicht mit den Vorstellungen eines Idealbildes übereinstimmt. Oder eine festgefahrene Familiendynamik, bei der unterschiedliche Persönlichkeiten, Meinungen und Lebensstile aufeinandertreffen. Oder eine durch Stress und Überlastung hervorgerufene Gereiztheit, weil das Fest ja perfekt werden soll. Oder Erinnerungen an vergangene Konflikte, sei es aufgrund von ehemaligen Streitereien oder emotionalen Verletzungen. Kennen Sie noch weitere Gründe, weshalb Weihnachtsfeiern und die Vorbereitung darauf schwierig werden können? Wenn Sie die Ursachen benennen können, ist der erste Schritt bereits getan. Der zweite Schritt erfordert den Blick in die Zukunft. Welche Strategie kann ich entwickeln, damit die Weihnachtszeit konfliktfrei und harmonisch gefeiert werden kann? Folgende Wege zur Konfliktbewältigung bieten sich an.

  1. Kommunikation: Eine offene und respektvolle Kommunikation ist entscheidend. Teilen Sie Ihre Gefühle und Bedenken mit, hören Sie aufmerksam zu und versuchen Sie, Missverständnisse zu klären. Vermeiden Sie es, Konflikte zu ignorieren oder zu verdrängen.
  2. Kompromissbereitschaft: Weihnachten ist eine Zeit des Gebens und Nehmens. Seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen und flexibel zu sein. Dies kann dazu beitragen, Spannungen zu reduzieren.
  3. Selbstfürsorge: Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, um Stress abzubauen. Setzten Sie, wenn nötig, klare Grenzen. Erkennen Sie an, dass es in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein. Dies kann die Eigenbelastung mindern.
  4. Gemeinsame Aktivitäten: legen Sie das Augenmerk auf bejahende gemeinsame Aktivitäten. Unternehmungen mit der Familie können die Bindung stärken und eine positive Atmosphäre schaffen.
  5. Professionelle Unterstützung: Es kann hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Psychosoziale BeraterInnen helfen in konfliktträchtigen Zeiten dabei, Probleme zu identifizieren und konstruktive Lösungen zu finden.

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